Motocross

Enduro
Genau genommen ist „Enduro“ die Bezeichnung für den klassischen Geländesport und lässt sich aus dem Spanischen etwa mit: „hart machen, ertragen, erdulden“ übersetzen. Die Wettbewerbe sind in der Regel als Ein- oder Zweitageveranstaltungen organisiert. Die Strecke ist durchgängig mit Zeichen markiert. Sie führt sowohl über öffentliche Straßen als auch durch Gelände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Egal, ob knietiefer Sand, Geröll gröbster Sorte, anspruchsvolle Schlammpassagen, holpriges Wurzelwerk oder steile Auf- und Abfahrten: Alles ist möglich. Diese interessante Mischung erfordert Konzentrationsfähigkeit und eine hervorragende Kondition.

Motocross
Die Anforderungen an Mensch und Material machen Motocross zu einer faszinierenden Extremsportart, schließlich bewegt man sich bei den 15 bis 40 Minuten langen Rennen immer im Grenzbereich. Auf meterhohe Sprünge folgen oft zermürbende Waschbrett-Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen jedes Federbein auf Block geht und die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen muss.

Supermoto
Supermoto-Rennen finden auf etwa 700 bis 3.000 Meter langen, gemischten Asphalt-Schotter-Rundkursen statt, wobei gerade der Wechsel zwischen rutschigem Naturboden und griffigem Asphalt die Faszination dieses Sports ausmacht.

Trial
Beim Trial gilt es, einen Hindernisparcours (sog. Sektionen) zu überwinden, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren. Bei dieser Motorsportart entscheidet also nicht das Motorrad mit den meisten PS über den Sieg, sondern die Fahrtechnik und das Zusammenspiel zwischen Fahrern und Motorrad.

 

Text: dmsj.org